operaplus, Okt. 2018

„Der ganze Abend war unverkennbar durch die hervorragende Leistung von Andreas Schager und das bestens geleitete Spiel des Orchesters der Staatsoper unter der Leitung von Matthias Fletzberger bestimmt.
Man konnte kaum glauben, dass das gleiche Staatsopernorchester (natürlich in einer wesentlich größeren Besetzung) spielte, das vor einem Monat mit Beethovens Fidelio im Ständetheater so sehr gekämpft hatte. Es war sicherlich das Verdienst des Dirigenten Matthias Fletzberger, der das Orchester durch die plötzlichen musikalischen Wendungen des Rings mit ausgewogenem Klang führte, wenn auch die Blechbläser nicht immer intonationsgenau waren. Das Forum Karlin ist natürlich nicht Bayreuth. Die einzigartige Akustik dieses Altars der Wagnermusik … war nicht vergleichbar mit dem kurzen „trockenen“ Nachhall im Forum Karlen. … Aber selbst unter diesen Bedingungen wurde der Klang des Orchesters nicht in ein undefiniertes Mezzoforte gezwängt, sonder durch eine Palette von Farben und dynamischen Farbtönen in einem sanften symphonischen Motivbogen quasi leicht hingeworfen, Motive, die in großer Artikulation und Plastizität als musikalische „Portraits“ des Todes, Schicksal, Fluch, Ring, Gold, schwingen.“

(Helena Havli­ková, 29.10.2018, operaplus.cz)

bachtrack.com, Okt. 2018

„Fletzberger kennt seinen Wagner, besonders den Ring, in dem das Prager Staatsopernorchester positiv glühte.“

(Frank Kuznik, 28 Oktober 2018, bachtrack.com)

KlasikaPlus, 10/2018

„Matthias Fletzberger führte das Staatsopernorchester zu einer bemerkenswerten Leistung – die den ganzen Abend konstant hoch blieb. Im ersten Werk des Programms – Overtüre zu Rienzi – konnte man sich an einer wunderschön phrasierten Einleitung erfreuen. Fletzberger betonte nicht die scharfen dynamische Widersprüche, er dosierte vielmehr die Leidenschaft, um sie dann mit überwältigender Kraft und festlicher Wirkung erscheinen zu lassen. Der Abschluss der Ouvertüre klang nicht lärmend oder pathetisch, sondern einfach nur „nur“ prächtig.“

(Alena Sojková, KlasikaPlus.cz, 27. Oktober 2018)

Arts Journal Tokyo, März 2017

„Bis einschließlich der Zugabe waren alle Stücke des Abends gut ausgewählt. Die Solisten haben sehr gut mit dem Dirigenten, der auch für die Arrangements der Stücke zuständig war, harmoniert. Das Tokyo Mitaka Philharmonic Orchestra konnte die musikalischen Wünsche des Dirigenten temperamentvoll und präzise umsetzen.“

(Junko Shibatsuji, Performing Arts Journal Tokyo, März 2017)

Montreal Gazette, 2013

„Dirigent Matthias Fletzberger leitete ein Orchester, das sicher und gut geprobt klang. Der Streicherklang war warm und die Balance ausgeglichen. Fletzberger zeigte auch ein Händchen für lyrische Zwischenspiele.“

(Montreal Gazette, Jan 2013)

NEWS, 2011

„Ein Künstler der ersten Reihe … Im Bereich der Spätromantik hat Fletzberger heute niemanden zu fürchten. Fulminantes Rhythmusgefühl, unerschöpfliche Kraft, ein endloser Reichtum an Stimmungen und fabulöses Gefühl für Proportionen.“

(Heinz Sichrowsky, NEWS 2011)

Die Presse 2001

„… Dabei wäre Kreneks Musik mit ihrem kraftvollen Zugriff und ihrem expressionistischen Pathos, ihren zwingend aufgebauten Chorszenen, ihrer plastischen Farbgebung und elementaren Rhytmik für sich genommen von hohem Reiz. Matthias Fletzberger hat sie, unterstützt von den exzellenten Österreichischen Kammersymphonikern, sehr sicher und eindrucksvoll realisiert.“

Gerhard Kramer, Die Presse 2001

Salzburger Nachrichten, 2001

„Die Leistung der Österreichischen Kammersymphoniker unter der Leitung von Matthias Fletzberger, auch dessen Einstudierung und umsichtige musikalische Leitung ist von bester Qualität.“

(Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten)

Wiener Zeitung, 1991

„…Fletzbergers federleicht skizzierter Mozart gelang ebenso schön wie sein emotionell gesteigerter Tschaikowsky … Großartig geriet Schostakowitschs erstes Klavierkonzert. Fletzberger dirigierte das Werk mit fast unnachahmlicher Brillianz: Esprit und Verve in den Außensätzen und breites Aussingen im Lento…!“

(Edwin Baumgartner, Wiener Zeitung)

Elisabeth Schwarzkopf, 1988

„Ich gebe üblicherweise keine Empfehlungen ab, aber dieser junge Künstler ist meiner Meinung nach nicht nur ein wundervoller Pianist sondern auch ein aufstrebender Dirigent. Was immer er im Musikbereich zu tun anstreben wird rechtfertigt Interesse und Unterstützung“ 

(Elisabeth Schwarzkopf, Sommer 1988)