Presse

"Matthias Fletzberger führte das Staatsopernorchester zu einer bemerkenswerten Leistung, die den ganzen Abend konstant hoch blieb. Im ersten Werk des Programms - Overtüre zu Rienzi - konnte man sich an einer wunderschön phrasierten Einleitung erfreuen. Fletzberger betonte nicht die scharfen dynamische Widersprüche, er dosierte vielmehr die Leidenschaft, um sie dann mit überwältigender Kraft und festlicher Wirkung erscheinen zu lassen. Der Abschluss der Ouvertüre klang nicht lärmend oder pathetisch, sondern einfach nur "nur" prächtig."
(Alena Sojková, KlasikaPlus.cz, 27. Oktober 2018)

"Fletzberger kennt seinen Wagner, besonders den Ring, in dem das Prager Staatsopernorchester brillierte."
(Frank Kuznik, bachtrack.com, 28 Oktober 2018) 

"Der ganze Abend war unverkennbar durch die hervorragende Leistung von Andreas Schager und das bestens geleitete Spiel des Orchesters der Staatsoper unter der Leitung von Matthias Fletzberger bestimmt.

Man konnte kaum glauben, dass das gleiche Staatsopernorchester (natürlich in einer wesentlich größeren Besetzung) spielte, das vor einem Monat mit Beethovens Fidelio im Ständetheater so sehr gekämpft hatte. Es war sicherlich das Verdienst des Dirigenten Matthias Fletzberger, der das Orchester durch die plötzlichen musikalischen Wendungen des Rings mit ausgewogenem Klang führte, wenn auch die Blechbläser nicht intonationsgenaue waren. Das Forum Karlín ist natürlich nicht Bayreuth. Die einzigartige Akustik dieses Altars der Wagnermusik, der den Klang eines mächtigen Orchesters verbindet, indem die Rückwand eines abgedeckten Orchesters reflektiert und mit den Solisten ausbalanciert wird, war nicht vergleichbar mit dem kurzen "trockenen" Nachhall im Forum Karlín, wo das Orchester "versenkt" wurde, indem es von allen vier Seiten von einem Podium umgeben wurde. Aber selbst unter diesen Bedingungen wurde der Klang des Orchesters nicht in ein undefiniertes Mezzoforte gezwängt, sonder durch eine Palette von Farben und dynamischen Farbtönen in einem sanften symphonischen Motivbogen quasi leicht hingeworfen, Motive, die in großer Artikulation und Plastizität als musikalische "Portraits" des Todes, Schicksal, Fluch, Ring, Gold, schwingen. Motive des Heldentums von Siegmund und Siegfried, Walhall, Wotan und seinen Speeren, Wald- und Waldrauschen oder den Nibelungen-Ambossen."
(Helena Havlíková,operaplus.cz, 29.10.2018 10:00, )

"Bis einschließlich der Zugabe waren alle Stücke des Abends gut ausgewählt. Die Solisten haben sehr gut mit dem Dirigenten, der auch für die Arrangements der Stücke zuständig war, harmoniert. Das Tokyo Mitaka Philharmonic Orchestra konnte die musikalischen Wünsche des Dirigenten temperamentvoll und präzise umsetzen."
(Junko Shibatsuji, The Performing Arts Jornal Tokyo, 19. März 1917)

"Ein Künstler der ersten Reihe ...  Im Bereich der Spätromantik hat Fletzberger heute niemanden zu fürchten. Fulminantes Rhythmusgefühl, unerschöpfliche Kraft, ein endloser Reichtum an Stimmungen und fabulöses Gefühl für Proportionen."         
(Heinz Sichrowsky, NEWS 2011)

"… Dirigent Matthias Fletzberger leitete ein Orchester, das sicher und gut geprobt klang. Der Streicherklang war warm und die Balance ausgeglichen. Fletzberger zeigte auch ein Händchen für lyrische Zwischenspiele ...." (Montreal Gazette)

"Die Leistung der Österreichischen Kammersymphoniker unter der Leitung von Matthias Fletzberger, auch dessen Einstudierung und umsichtige musikalische Leitung ist von bester Qualität." (Heinz Rögl, Salzburger Nachrichten)

"Matthias Fletzberger leitet ein minutiös geprobtes, wunderbares Zusammenspiel von Sängern und Orchester." (Kleine Zeitung)

"Ich gebe üblicherweise keine Empfehlungen ab, aber dieser junge Künstler ist meiner Meinung nach nicht nur ein wundervoller Pianist sondern auch ein aufstrebender Dirigent. Was immer er im Musikbereich zu tun anstreben wird rechtfertigt Interesse und Unterstützung" (Elisabeth Schwarzkopf, 1988)