Mozart zum 270. Geburtstag in Ulaanbaatar
Am 27. Jänner 2026, dem 270. Geburtstag Wolfgang Amadeus Mozarts, dirigierte Matthias Fletzberger ein festliches Mozart-Konzert mit dem Symphonieorchester der Mongolischen Staatsphilharmonie in Ulaanbaatar. Das Konzert bildete zugleich den Abschluss einer intensiven zehntägigen musikalischen Zusammenarbeit in der mongolischen Hauptstadt.
Für Fletzberger, der seit mehreren Jahren regelmäßig mit musikalischen Institutionen der Mongolei zusammenarbeitet, stand damit nach zwei Aufführungen der Zauberflöte ein weiterer Höhepunkt seiner Arbeit in Ulaanbaatar auf dem Programm.
Ein Abend ganz im Zeichen Mozarts
Das Programm des Geburtstagskonzerts konzentrierte sich auf drei sehr unterschiedliche Seiten des Komponisten: die Ouvertüre zu Così fan tutte, das Fagottkonzert B-Dur KV 191 und die Symphonie Nr. 36 C-Dur KV 425, die berühmte „Linzer Symphonie“.
Gerade die „Linzer“ bildete einen passenden Abschluss des Abends: ein Werk, das kammermusikalische Transparenz und Eleganz mit der Kraft und Farbigkeit des großen klassischen Orchesters verbindet.
Eine über Jahre gewachsene Zusammenarbeit
Das Konzert war Teil eines größeren österreichisch-mongolischen Musikprojekts. Während seines Aufenthalts vom 17. bis 27. Jänner arbeitete Fletzberger intensiv mit den beteiligten Orchestern und Sänger:innen. Insgesamt umfasste das Projekt 19 Orchesterproben und acht Workshops mit Sänger:innen der Oper sowie ein Neujahrskonzert und die beiden Aufführungen von Mozarts Zauberflöte.
Damit ging es auch bei diesem Aufenthalt um mehr als ein einzelnes Gastdirigat. Die kontinuierliche Zusammenarbeit ermöglicht eine musikalische Entwicklung über mehrere Projekte hinweg – mit Zeit für intensive Probenarbeit, Austausch und die Vertiefung einer gemeinsamen musikalischen Sprache.
Das österreichische Kulturforum bezeichnete das Projekt entsprechend als „Klangdialog Österreich – Mongolei“ und als sichtbares Zeichen einer nachhaltigen internationalen Kulturkooperation.
Mit dem Festkonzert am 27. Jänner fand diese intensive Mozart-Woche ihren Abschluss – genau am 270. Geburtstag des Komponisten und gemeinsam mit einem Orchester, mit dem Matthias Fletzberger inzwischen eine mehrjährige künstlerische Zusammenarbeit verbindet









