Die Weinviertler Festspiele in Mikulov und Poysdorf sind vorbei – Dirigent Matthias Fletzberger und das Ambassade Orchester Wien haben für „Tristan und Isolde“ einen musikalischen Ohrenschmaus geliefert. Mit von der Partie: Stars wie Martina Serafin, Hermine May, René Pape, Günther Groissböck, Thomas Johannes Mayer u.v.a.

Aufgrund von Corona haben sich ja viele Opernhäuser zurückgehalten und es gehört viel Mut dazu, sowohl vom Intendant Peter Svensson als auch vom gesamten Team, so ein Opern-Festival stattfinden zu lassen. Kunst und Kultur sind gerade in der jetzigen Zeit systemrelevant und es ist auch wichtig, große Opern wie „Tristan und Isolde“ zu spielen.

Die Arbeit mit dem Ambassade Orchester Wien war trotz Kurzfristigkeit (insgesamt nur 5 Tage Proben bis zur Premiere) sehr erfolgreich: 60 hochmotivierte Musiker haben es unter der Leitung von Matthias Fletzberger tatsächlich fertiggebracht, den ganzen Tristan in dieser kurzen Zeit einzustudieren. Die wegen unglücklichen Umständen verkürzte Probenzeit fanden im Wiener Konzerthaus (teilweise im Großen Saal) statt.


„Unglaublich, wie gut das Orchester unter Matthias Fletzberger spielte! Wenn wir es nicht gewusst hätten – niemand hätte gedacht, in welch kurzer Zeit sie ausgerechnet dieses anspruchsvolle Stück erlernt hatten. Nicht nur im Liebesrausch, sondern vor allem in den leisen, besinnlichen Momenten und Szenen hörte man mit Vergnügen in das Spiel der einzelnen Instrumente hinein. Und auch in der Marke-Szene riss die Spannung nicht ab.“
(Sieglinde Pfabigan, Der neue Merker, 18.08.2020)

„Der Dirigent Matthias Fletzberger sorgte am Pult des guten Ambassade Orchesters für einen schlanken Wagner-Klang.“
(Peter Jarolin, KURIER 17. August 2020)

„…. René Pape als bejubelter König Marke reichte seine Bouteille gleich an einen Herrn im Orchester vor ihm weiter.  Alle, überwiegend junge, Musiker und Musikerinnen vom Ambassade-Ensemble unter der Leitung von Matthias Fletzberger hätten sich gleich ganze Fässer davon verdient. Hatten sie doch am Samstag die selbst für geübte Zuschauer überlange Premiere in der Weinviertler Regennacht durchstehen müssen. Das Orchester findet sich nur projektbezogen zusammen – und das Projekt Wagner-Wagnis an der Grenze hat für diesen Sommer ein erfolgreiches Finale geboten.“
(Ulrike Messer – Krol, Der neue Merker, 20.08.2020)