DAS OPERNMAGAZIN

Tristan und Isolde unter freiem Himmel: Die Weinviertler Festspiele triumphieren dank hochkarätiger Sängerbesetzung!

Das Ambassade-Orchester Wien unter der Leitung Matthias Fletzbergers zeigte im ersten Akt seine Stärken und ließ mit einem schlanken, hellen Streicherklang und präzise einsetzenden Soli-Passagen der Holzbläser etwas Großes für diese Opernpremiere erwarten. Im weiteren Verlauf des Abends, sicherlich auch aufgrund der zahlreichend Regenpausen und dem damit einhergehenden Auf- und Abbau der Instrumente, ließ die Konzentration der Orchestermusiker*innen jedoch merklich nach. Schlussendlich konnte der Dirigent im Liebesduett nur mit deutlicher Zeichengebung sein Orchester immer wieder zusammenhalten.

(Phillip Richter, 24.08.2020)

DER NEUE MERKER

Gleichgeblieben ist nur das solide aufspielende Ambassade Orchester Wien und der souverän durch den Abend leitende Dirigent Matthias Fletzberger.

Imponierend, was das wagemutige Unternehmen, die Wagneropern Der fliegende Holländer und Tristan und Isolde im – etwas erweiterten – Weinviertel innerhalb kürzester Zeit auf die Bühne zu bringen, allen widrigen Umständen zum Trotz zustande gebracht hat.

(Manfred A. Schmid, 20.08.2020)

DER NEUE MERKER

Unglaublich, wie gut das Orchester unter Matthias Fletzberger spielte! Wenn wir es nicht gewusst hätten – niemand hätte gedacht, in welch kurzer Zeit sie ausgerechnet dieses anspruchsvolle Stück erlernt hatten. Nicht nur im Liebesrausch, sondern vor allem in den leisen, besinnlichen Momenten und Szenen hörte man mit Vergnügen in das Spiel der einzelnen Instrumente hinein. Und auch in der Marke-Szene riss die Spannung nicht ab.

(Sieglinde Pfabigan, 18.08.2020)

KURIER

„Der Dirigent Matthias Fletzberger sorgte am Pult des guten Ambassade Orchesters für einen schlanken Wagner-Klang.“

(Peter Jarolin, 17. August 2020)

NÖN (Niederösterreichische Nachrichten)

Dirigent Fletzberger brachte das Kunststück zusammen, Werke, die für Orchester von 60 bis 70 Musikern ausgelegt sind, mit 23 hochkarätigen Musikern auf die Poydiumbühne zu bringen. „Gerade in Sachen Abstand halten hat sich die Idee des kleineren Orchesters sehr gut bewährt“, betont Fletzberger.

Auch bei den Sängerinnen und Sängern gab es eine hochkarätige Opernbesetzung: Tomasz Konieczny, der auf allen Opernbühnen der Welt zu Hause ist, war der krönende Höhepunkt des Abends. Denn solche fantastische Musik soll in die Welt getragen werden, aber oft scheitert dies ganz profan an der gigantischen Orchestergröße – sei es von Seiten des Orchesters oder von Seiten des Veranstaltungsortes.

Ist es also machbar ein Orchester dieser Größe mit Musik dieses Kalibers auf weniger als ein Drittel zu schrumpfen? Das könnte man bezweifeln. Doch, wenn eine Größe wie Matthias Fletzberger, mit über zehn Jahren Erfahrung im Arrangieren, sich dessen annimmt, ist nichts zu befürchten.

Im Gegenteil: Musik, gute Musik, sollte von einer Künstlerelite gesungen werden, aber sie sollte aufseiten des Publikums keinesfalls einer Elite vorbehalten sein. Dirigent Fletzberger zeigte im Rahmen der Festspiele, wie das geht.

(Werner Kraus, 12. August 2020)

FRANKFURTER ALLGEMEINE

Die Eröffnungsgala demonstriert auch das große künstlerische Potential, das in dem rund sechzigköpfigen Orchester, zu­sammengesetzt aus Musikern von Prag, Brno und Wien unter der Leitung von Mu­sikdirektor Fletzberger steckt, und macht Lust auf die beiden großen Opernproduktionen (,,Der fliegende Holländer“ und „Tristan und Isolde“) – und aufs kommende Jahr.

(Florian Amort, FAZ 5. August 2020 )

NÖN (Niederösterreichische Nachrichten)

„Tribut ist auch dem von Matthias Fletzberger und Levente Török geleiteten Festspielorchester zu zollen: Die beiden boten Musik auf höchstem Niveau.“

(Werner Kraus, 05. August 2020)

OPERAPLUS

„Der ganze Abend war unverkennbar durch … das bestens geleitete Spiel des Orchesters der Staatsoper unter der Leitung von Matthias Fletzberger bestimmt.

Man konnte kaum glauben, dass das gleiche Staatsopernorchester (natürlich in einer wesentlich größeren Besetzung) spielte, das vor einem Monat mit Beethovens Fidelio im Ständetheater so sehr gekämpft hatte.

Es war sicherlich das Verdienst des Dirigenten Matthias Fletzberger, der das Orchester durch die plötzlichen musikalischen Wendungen des Rings mit ausgewogenem Klang führte, wenn auch die Blechbläser nicht immer intonationsgenau waren. Das Forum Karlin ist natürlich nicht Bayreuth. … Aber selbst unter diesen Bedingungen wurde der Klang des Orchesters nicht in ein undefiniertes Mezzoforte gezwängt, sonder durch eine Palette von Farben und dynamischen Farbtönen in einem sanften symphonischen Motivbogen quasi leicht hingeworfen, Motive, die in großer Artikulation und Plastizität als musikalische „Porträts“ des Todes, Schicksal, Fluch, Ring, Gold, schwingen. Motive des Heldentums von Siegmund und Siegfried, Walhall, Wotan und seinen Speeren, Wald- und Waldrauschen oder den Nibelungen-Ambossen.“

(Helena Havliková, 10.2018)

BACHTRACK

„Fletzberger kennt seinen Wagner, besonders den Ring, in dem das Prager Staatsopernorchester positiv glühte.“

(Frank Kuznik, 10.2018, )

KLASIKAPLUS

„Matthias Fletzberger führte das Staatsopernorchester zu einer bemerkenswerten Leistung – die den ganzen Abend konstant hoch blieb. Im ersten Werk des Programms – Ouvertüre zu Rienzi – konnte man sich an einer wunderschön phrasierten Einleitung erfreuen.

Fletzberger betonte nicht die scharfen dynamische Widersprüche, er dosierte vielmehr die Leidenschaft, um sie dann mit überwältigender Kraft und festlicher Wirkung erscheinen zu lassen. Der Abschluss der Ouvertüre klang nicht lärmend oder pathetisch, sondern einfach „nur“ prächtig.“

(Alena Sojková, 10.2018)

 PERFORMING ARTS JOURNAL TOKYO

„Bis einschließlich der Zugabe waren alle Stücke des Abends gut ausgewählt. Die Solisten haben sehr gut mit dem Dirigenten, der auch für die Arrangements der Stücke zuständig war, harmoniert. Das Tokyo Mitaka Philharmonic Orchestra konnte die musikalischen Wünsche des Dirigenten temperamentvoll und präzise umsetzen.“

(Junko Shibatsuji, 03.2017)

NÖ Landesregierung

Herr Matthias Fletzberger war von 2010 bis 2012 Mitglied des von der NÖ Landesregierung bestellten Gutachtergremiums für darstellende Kunst. In dieser Funktion hat Herr Fletzberger nicht nur einen wesentlichen Beitrag zur laufenden künstlerischen und finanziellen Evaluierung der niederösterreichischen Theaterstandorte geleistet, sondern war auch darüber hinaus maßgeblich in die Restrukturierung und teilweise Neuorientierung einzelner Festivals eingebunden. In diesem Rahmen wurde er im Auftrag des Landes auch in Findungskommissionen ausgeschriebener Intendanzen entsandt (u.a. Stadttheater Baden, Schlossfestspiele Langenlois u.a.).

Seine Tätigkeit stellte eine wertvolle Unterstützung für die Theater- und Festivallandschaft in Niederösterreich dar und hat zur Qualitätssicherung und Weiterentwicklung des Theaterangebotes im Bundesland maßgeblich beigetragen.

Amt der Niederösterreichischen Landesregierung
Gruppe Kultur, Wissenschaft und Unterricht Abteilung Kunst und Kultur

MONTREAL GAZETTE

„Dirigent Matthias Fletzberger leitete ein Orchester, das sicher und gut geprobt klang. Der Streicherklang war warm und die Balance ausgeglichen. Fletzberger zeigte aber auch ein Händchen für lyrische Zwischenspiele ….“

NEWS

„Ein Künstler der ersten Reihe … Im Bereich der Spätromantik hat Fletzberger heute niemanden zu fürchten. Fulminantes Rhythmusgefühl, unerschöpfliche Kraft, ein endloser Reichtum an Stimmungen und fabulöses Gefühl für Proportionen.“

(Heinz Sichrowsky, 01.2011)

DIE PRESSE

„Kreneks Musik mit ihrem kraftvollen Zugriff und ihrem expressionistischen Pathos, ihren zwingend aufgebauten Chorszenen, ihrer plastischen Farbgebung und elementaren Rhythmik ist von hohem Reiz. Matthias Fletzberger hat sie, unterstützt von den exzellenten Österreichischen Kammersymphonikern … sehr sicher und eindrucksvoll realisiert.“

(Gerhard Kramer)

KLEINE ZEITUNG

„Matthias Fletzberger leitet ein minutiös geprobtes, wunderbares Zusammenspiel von Sängern und Orchester.“

(Harald Steiner, 01.1999)

SALZBURGER NACHRICHTEN

„Die Leistung der Österreichischen Kammersymphoniker unter der Leitung von Matthias Fletzberger, auch dessen Einstudierung und umsichtige musikalische Leitung ist von bester Qualität.“

(Heinz Rögl)

Elisabeth Schwarzkopf

„I am not in the habit of giving recommendations, but this young man is not only a wonderful pianist but also a budding conductor. Whatever he will endeavor to do in music will surely warrant your interest and support“

(Elisabeth Schwarzkopf, 1988)